Xylophon/Vibraphon

Xylophon und Vibraphon gehören zusammen mit der Marimba, dem Glockenspiel und dem Metallophon zur Familie der Stabspiele, auch Mallet-Instrumente genannt (engl. "mallets": Fachbezeichnung für die Schlägel mit denen die Klangstäbe zum Klingen gebracht werden). Bei Xylophon und Marimba sind die Klangstäbe aus Holz, der Ton ist kurz und perkussiv. Bei Glockenspiel, Vibraphon und Metallophon (wie der Name schon sagt) sind sie aus Metall und klingen entsprechend länger.

Diatonische Xylophone und Glockenspiele, auch Metallophone, sind aus dem Orffschen Schulwerk gemeinhin bekannt, auch chromatische finden dort Verwendung. Wer im "Spielen mit Musik"- und im elementaren Instrumentalunterricht - oder überhaupt - Gefallen an diesen Instrumenten gefunden hat, kann sie hier weiter erlernen. Bevorzugt wird in der Gruppe unterrichtet - da macht´s einfach mehr Spaß - aber auch Einzelunterricht ist prinzipiell möglich.

Die "großen Brüder" der Orff-Stabspiele sind die klassischen Orchesterxylophone und -glockenspiele. Sie unterscheiden sich vor allem in Größe und dem Tonumfang von etwa dreieinhalb Oktaven und werden im Stehen gespielt. Sie eignen sich ab einem Alter von etwa 8-9 Jahren.

Die "ganz großen Brüder" Marimba und Vibraphon sind schon ziemlich exotische Instrumente, die aber aufgrund ihres umwerfenden Klanges Liebhaber finden. Sie sind den Orchesterstabspielen im Aufbau sehr ähnlich, unterscheiden sich aber hauptsächlich durch die tiefere Tonhöhe und damit verbunden die Größe.
Wer Marimba lernen will braucht Platz: mein Instrument beispielsweise (Tonumfang viereinhalb Oktaven, F - c4) ist etwa 2,80 m lang, ein Vibraphon ist mit etwa eineinhalb Metern etwas genügsamer.
Die klangliche Besonderheit des Vibraphons resultiert aus dem Einsatz eines Dämpfungspedals ähnlich dem des Klaviers, sowie einer motorbetriebenen Mechanik, die mittels rotierender Abdeckungen die Resonanzröhren öffnet und schließt und so das charakteristische An- und Abschwellen der Töne bewirkt.
Wiederum liegt hier das Einstiegsalter je nach Instrumentenausführung etwas höher, also 10-12 Jahre.
Stilistisch sind diese Instrumente in moderner E-Musik und im Jazz beheimatet, obwohl die Marimba eigentlich aus der mittelamerikanischen Folklore stammt.

Im Unterricht spielen wir Volks- und Kinderlieder, Bearbeitungen klassischer sowie Pop-, Blues- und Jazz-Stücke. Improvisation, Notenlesen, Harmonielehre und Musiktheorie sind Bestandteile der musikalischen Ausbildung und werden immer im konkreten Bezug zur Praxis vermittelt.

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