Hackbrett

Das Hackbrett ist ein Instrument mit einer langen Geschichte.

Erwähnungen des Instruments findet man bereits im Alten Testament.
In der Barockzeit und der Frühklassik entstanden zahlreiche Kompositionen für das Salterio, ein Vorläufer des heutigen Hackbretts. Komponisten wie A. Vivaldi, C.W. Gluck und A. Caldara schrieben Stücke.

In der Wiener Klassik und der darauffolgenden Romantik geriet das Instrument weitgehend in Vergessenheit und war nur noch in der Volksmusik zu finden.

Aufschwung erfuhr das Hackbrett erst in den 1930er Jahren mit der Neuentwicklung eines vollchromatischen Instruments, das alle Tonarten gleichermaßen spielbar machte: Das Salzburger Hackbrett. Ursprünglich von Tobi Reiser und dem Instrumentenbauer Heinrich Bandzauner als Melodieinstrument für die Volksmusik entworfen, wandte sich das Instrument Ende des 20. Jahrhunderts mit der Wiederentdeckung der barocken und klassischen Sonaten wieder seiner eigentlich Verwendung zu. Bereichert wird die Hackbrettliteratur heute durch das große Interesse das dem Instrument von Seiten der zeitgenössischen Komponisten entgegengebracht wird.

Auch in der Populär- und Filmmusik hat das Hackbrett seinen Platz gefunden. Bands wie z.B. „Coldplay" und sogar die "Rolling Stones" setzten immer wieder Hackbrett ein. In Filmen wie „Der Herr der Ringe“ oder „Fluch der Karibik“ hat das Instrument seinen festen Platz im Soundtrack.

An der Pierre-van-Hauwe-Musikschule wird es in fast jedem Bereich eingesetzt: Als Anfangsinstrument im Elementarunterricht, in den Instrumentalklassen und im Orchester.

 

Hackbrett lernen kann man bei uns von 6 bis 106 Jahren!

Gerne steht Ihnen unsere Lehrkraft bei der Instrumenten-Anschaffung beratend bei!

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