Geige/Bratsche

Die Geige (Violine)ist das höchste Instrument der Streicherfamilie und hat somit meistens melodietragende Funktion. In unserer heutigen Form ist sie seit über 400 Jahren bekannt. Sie besitzt 4 Saiten, der Ton wird durch das Streichen des Bogens erzeugt. Das fordert von dem Schüler in höchstem Maße Konzentration, Koordination unterschiedliche Tätigkeiten der beiden Hände, Selbstdisziplin und schließlich Ausdauer.

Einerseits ist die Geige als Orchester- oder Kammermusikinstrument bekannt, andererseits hat sie sich im Lauf der Jahrhunderte auch als Soloinstrument etabliert und ist damit im Hinblick auf Virtuosität vielleicht das populärste Instrument.
Nahezu jeder große Komponist von J.S. Bach über W.A. Mozart, L.v. Beethoven, F. Mendelsson Bartholdy bis hin zu N. Paganini, A. Berg, P. Hindemith und B. Bartók hat mindestens ein berühmtes Violinkonzert geschrieben.
Daneben ist die Geige aber auch in der Tanz- und traditionellen Musik, ebenso wie im Jazz, Folk, Country (als "Fiddle) oder der Rockmusik zu Hause.
Beginnen kann man mit der Geige bereits im Alter von 5 Jahren (da es für jede Körpergröße ein passendes Instrument gibt), aber auch noch viel später.

Die Bratsche (Viola) - die "dunkle" Variante der Geige in der Alt-Lage - ist eine unentbehrliche Instrumental-Stimme bei der Kammermusik, insbesondere beim Streichquartett. Für Fortgeschrittene aber auch für Neulinge bietet die Streichquartett-Literatur eine Fülle an Vergnügen und Herausforderungen beim gemeinsamen Musizieren. Die Bratschen-Literatur weist (ebenso wie die Geige) auch auf solistische Kompositionen seit dem früheren 18. Jahrhundert hin, genannt werden hier G.Ph. Telemann, J.S. Bach, W.A. Mozart, L.v. Beethoven, F. Schubert und P. Hindemith.

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